Gedanken zur Nacht

Von Montag, 29. Juni, bis Freitag, 3. Juli, ist Pfarrerin Reichardt-Hahn im Radio zu hören:

Mit Gedanken zur Nacht auf MDR Thüringen, jeweils etwa um 22.55 Uhr.

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Sonntag Kantate, 10. Mai 2020

Singt Gott in euren Herzen

Ausgerechnet am Sonntag Kantate im Gottesdienst nicht singen zu können, war schade. Dank unseres Kantors Christian Glöckner und seiner Frau Ingeborg konnten wir am 10. Mai dennoch einen klangvollen Gottesdienst miteinander feiern. Bei wunderbaren Orgelimprovisationen haben wir das Singen im Herzen geübt. Hier können Sie sich den Mitschnitt des Gottesdienstes anschauen.

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Gottesdienstbeginn

Liebe Fambacher und Heßleser,

wir können wieder Gottesdienst miteinander feiern!

Darum laden wir Sie herzlich ein zu allen Veranstaltungen. Die Termine finden Sie unter der Rubrik „Gottesdienste.“

Über Ihr Kommen freuen wir uns sehr. Wir bitten Sie nur, einen Mund- und Nasenschutz mitzubringen, möglich ist auch ein festsitzendes Tuch. Und wir weisen Sie darauf hin, dass wir als Kirche natürlich auch die derzeit gültigen Regeln, was Abstand, u.s.w. betrifft, beachten müssen und werden.

Unter der Woche ist die Jakobuskirche weiter zur persönlichen Einkehr für Sie geöffnet: Mittwochs von 17 bis 19 Uhr.

Danke, dass Sie in den vergangenen Wochen durchgehalten haben. Geduld und Kraft wünschen wir Ihnen auch für die kommende Zeit!

Bleiben Sie fröhlich und lassen Sie sich nicht (k)irremachen – Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Ihre Pfarrerin Milina Reichardt-Hahn                                                                           Stand. 7. Mai 2020

 

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Andacht zum Sonntag Jubilate

Er ist der Weinstock, wir sind die Reben
Andacht zum Sonntag Jubilate – 3. Mai 2020

Liebe Gemeinde,
‚Jubilate – jubelt‘ ist der Name des Sonntags heute. Jetzt im Frühling geht das besonders gut, wo man morgens Vogelkonzerte hören und sich im guten Sinne „anstecken“ lassen kann von der Natur, die wieder lebendig und bunt wird. Wenn dann noch wie am heutigen Sonntag alles im Sonnenlicht strahlt, hebt sich die Gemütslage oft von alleine. Normalerweise. ==> weiterlesen

Die Fambergmusikanten in kleiner Besetzung spielen „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“.

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Andacht zum Sonntag Misericordias Domini

Gott geht jedem Menschen nach
Andacht zum Sonntag Misericordias Domini – 26. April 2020

Liebe Gemeinde,

diese Woche musste ich ins Krankenhaus zu einer Routine-Untersuchung und habe einen Mundschutz getragen. Was mir dabei aufging: Der Mundschutz ist zwar als Sicherheitsvorkehrung gedacht – klar, für andere mehr noch als für einen selbst. Doch das ist Grund genug, ihn anzuziehen, finde ich. ==>weiterlesen

„Lobe den Herren, o meine Seele!“ – mit den Fambergmusikanten in Kleinstbesetzung

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Andacht zum Sonntag Quasimodogeniti

Glaube, der trägt
Andacht zum Sonntag Quasimodogeniti – 19. April 2020

Liebe Gemeinde,
der erste Sonntag nach Ostern spielte in der Alten Kirche eine bestimmte Rolle: Die Christen, die in der Osternacht getauft worden waren, legten ihre weißen Kleider ab, die sie seitdem trugen. Stellenweise werden an diesem „weißen Sonntag“, wie er vor allem im katholischen Bereich genannt wird, die Erstkommunionen und auf evangelischer Seite die Konfirmationen gefeiert. Kleider werden dabei heute nicht mehr abgelegt. Dafür, wenn es gutgeht, etwas anderes.  ==>weiterlesen

Großer Gott, wir loben dich! – mit den Fambergmusikanten in Kleinstbesetzung

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Offene Kirche

Die Kirche ist zur Zeit immer

mittwochs von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

 

Im Moment können Sie noch unser an den Ostertagen

herrlich geschmücktes Osterkreuz bewundern.

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Ostersonntag, 12. April 2020

Der Herr ist auferstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden!

Mit dem Osterruf der frühen Christen grüßen wir Sie an Ostersonntag 2020 –

das heißt in einer besonderen Zeit. Momentan – wie damals übrigens auch – ist das gar nicht so leicht aus vollem Herzen gesagt. Die Freude über Ostern, wie die Freude über das Leben insgesamt, werden immer wieder angefochten und in Frage gestellt.

Umso wichtiger, dass es Zeiten gibt, Momente und Stunden, die einfach fröhlich verlaufen und Lust machen aufs Leben. Am heutigen Sonntag kann sich solch eine Stimmung oft besonders gut verbreiten, denn Ostern strahlt Blütekraft aus. Das Leben darf aufblühen.

Wie die Blumen durch harten Winterboden oder manchmal zwischen Asphaltlücken hindurch, muss es sich seinen Weg zwar mühsam bahnen. Aber letztlich zieht die Sonne sie nach oben. Das Leben setzt sich durch. Das ist Ostern.

Mit Blumen können Sie heute und morgen (unter Einhaltung der bekannten Regeln) in der Jakobuskirche in Fambach das Kreuz schmücken. Die Kirche ist  von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Wenn Sie am Telefon mit Pfarrerin Reichardt-Hahn Abendmahl feiern wollen, tragen Sie sich gern in die ausliegende Liste ein. (Weitere Hinweise dazu finden Sie weiter unten auf dieser Internetseite.)

Wie gewohnt können wir den Ostergottesdienst zwar nicht miteinander feiern, aber wir haben eine Videoaufnahme für Sie erstellt. Mit Worten von Pfarrerin Reichardt-Hahn und wunderbaren Orgelstücken, gespielt von Kantor i.R. Christian Glöckner. Den Film hat Tuuli Varik gedreht.

Wir laden Sie ein, das Video anzuschauen und anzuhören und sich aus der Jakobuskirche einen Segensgruß mit nach Hause zu nehmen:

Du verwandelst meine Trauer in Freude.
Du verwandest meine Ängste in Mut.
Du verwandelst meine Sorge in Zuversicht.
Guter Gott, du verwandelst mich.
 

Frohe Ostern wünscht Ihre Kirchengemeinde

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Karfreitag – 10. April 2020

Ein stiller Tag ist der Karfreitag gewöhnlich, auch die Kirchenglocken schweigen sonst bis Sonntag als Erinnerung an Jesu Tod. Heute den Tag über bis und um Punkt 15 Uhr haben sie aber in Fambach geläutet. Aus mehreren Gründen:

• Wir können den Gottesdienst nicht feiern wie sonst – an diesem für unseren Glauben so wichtigen Tag. Hörbar für alle wurde darum deutschlandweit mit dem Läuten um 15 Uhr an die Todesstunde Jesu erinnert.

• Und während der vergangenen Wochen haben wir im Kirchenkreis Schmalkalden ohnehin dazu eingeladen, das tägliche Glockenläuten (wieder) zum Innehalten zu nutzen. Sein Tun kurz zu unterbrechen und an die zu denken, denen es schlecht geht, an die Pflegekräfte und Ärzte, an die, die in Quarantäne sind und an die, die das öffentliche Leben für uns alle noch möglich machen – sowie an die, die sterben und die, die an den Sterbebetten stehen.
Durch das Glockenläuten am Karfreitag kam nun beides zusammen: Das schwere Leiden Jesu und das Schwere, das Leid, das sich momentan unter den Menschen überall auf der Welt ausbreitet.

Um 15 Uhr wären Sie womöglich in die Kirche gekommen. Die musste heute leer bleiben. Doch wir haben eine Videoaufnahme für Sie erstellt, mit Worten von Pfarrerin Reichardt-Hahn und Orgelstücken, gespielt von Inge Glöckner. Den Film hat Tuuli Varik gedreht. Sie finden ihn unter diesem Link:

Wir laden Sie ein, sich die Andacht anzuschauen und anzuhören und mit uns zu beten:

Herr, wenn du uns dunkle Wege führst,
dann lass uns daran denken,
dass du in deinem Sohne
den allerdunkelsten Pfad betreten hast.
Lass uns wissen, dass wir niemals
tiefer fallen können
als bis zu dir hinab.
Gib das auch denen zu wissen,
deren Seele in den Staub gebeugt ist,
die am Boden liegen,
den Bedrängten und Bedrückten,
denen, die verachtet werden. (EKKW A I, S. 207)

Vater unser im Himmel | geheiligt werde dein Name | Dein Reich komme | dein Wille geschehe | wie im Himmel, so auf Erden. | Unser tägliches Brot gib uns heute | und vergib uns unsere Schuld | wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. | Und führe uns nicht in Versuchung | sondern erlöse uns von dem Bösen. | Denn dein ist das Reich | und die Kraft | und die Herrlichkeit | in Ewigkeit. | Amen.

Gesegnete Tage, wünscht Ihnen die Kirchengemeinde Fambach

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Andacht zu Gründonnerstag – Die Zeit ist da

Die Zeit ist da

Andacht zu Gründonnerstag – 9. April 2020

 

 

 

 

Gründonnerstag – nach der Andacht mit dem Jugendkreuzweg wäre in der Fambacher Jakobuskirche heute Abend der Altar leergeräumt worden: Das Kreuz, die Kerzen, die Blumen, die Decke – alles weg. Denn die Zeit bis Samstag ist kirchlich gesehen geprägt von Schmerzen und Traurigkeit. Jesus wird gekreuzigt. Er kommt an den tiefsten Punkt seines Lebens: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen“, ruft er im Sterben.

Alleine gelassen fühlen sich manche Menschen zurzeit vielleicht auch. Links liegen gelassen, vergessen – von anderen, von der Familie, erst recht von Gott. An Gründonnerstag und an den kommenden Kartagen haben diese Gefühle Platz: Der Name weist hin auf das, was nun kommt. Grün an der Stelle stammt vom mittelhochdeutschen „grinen“, das heißt greinen, weinen und wehklagen. Immer wieder gibt es dafür Gründe im Leben – manchmal mehr, manchmal weniger. Und manchmal meint man vielleicht sogar, dass gar keiner mehr da ist, der einen versteht und zu einem hält. Auch Jesus hat das erlebt. Er meint, verlassen zu sein von Gott und – das ist das Außergewöhnliche – er schreit trotzdem zu ihm. Selbst das größte Entsetzen über Gott treibt Jesus noch zu ihm. So tief ist er mit ihm verankert.

In uns verankert sich Jesus, wann immer wir Abendmahl feiern – dann nehmen wir ihn buchstäblich auf. Die Abendmahlsfeier zeigt auch: So nahe wie Gott kann uns sonst niemand sein. Eingesetzt hat Jesus dieses Zeichen am Abend vor seinem Todestag. Mit den Jüngern hat er zusammengesessen, getrunken, gegessen und ihnen gedient. In Fambach hätten wir das an Gründonnerstag ähnlich gemacht, bei einem gemeinsamen Abendbrot.

Das Abendmahl können wir in den nächsten Tagen aber auch telefonisch miteinander feiern. Wir verabreden uns für eine Uhrzeit, zu der jeder zuhause den Tisch vorbereitet: Mit einem Stück Brot, mit einem Schluck Wein. Durchs Telefon hören wir uns, beten gemeinsam und empfangen die Gaben. Rufen Sie gerne im Pfarramt an (-33913) und geben Sie ggf. auf dem Anrufbeantworter Ihre Telefonnummer an.

Oder Sie feiern das Abendmahl mit Ihren nächsten Angehörigen zuhause, hier finden Sie eine Liturgie dazu:

Lars Hillebold: „Abendmahl und Abendbrot“ (PDF-Dokument)

Wie und mit wem auch immer Sie feiern, nehmen Sie doch für die kommenden Kartage – die es so zu unserer Zeit noch nie gegeben hat – diesen Gedanken mit: Auch mit dem tiefsten Verlassenheitsgefühl hat sich Jesus weiter an Gott gewandt. Der ist seine Zuflucht geblieben. Er will es für uns mit unseren Ängsten und Sorgen genauso sein. Amen.

„Du bist mein Zufluchtsort“ – Gesang: Andrea Schiel, Klavier: Milina Reichardt-Hahn

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